Gesund ernähren

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben.

Nirgends gibt es so viele unterschiedliche, teils widersprüchliche Meinungen, wie in der Ernährungswissenschaft. Daher sieht man auch die unterschiedlichsten Ernährungspyramiden. Manche Pyramiden schmähen Milchprodukte, für die Meisten unter uns sind sie Grundnahrungsmittel – allerdings nur fettarme Milchprodukte (Magerquark, fettarme Milch).
Grundsätzlich gibt es immer mehr Wissenschaftler, die Mehl- und Getreideprodukte für überkonsumiert halten, in den USA läuft das gerade als Hype unter dem Stichwort “Low-Carb”. In Deutschland befasst man sich unter dem Namen “LOGI-Methode” damit, was im Grunde das Gleiche ist. Wir essen zu viele Kohlenhydrate.
Zu viel schlechtes und fettiges Eiweiß. Zu wenig Ballaststoffe. Zu wenig Gemüse. Zu wenig gute Fette (d.h. kaltgepresste Öle). Zu wenig Fisch. Zu viel Brot. Zu viel Süßigkeiten.

Was hat denn nun auf sich, mit dem ‘Gesund Ernähren’?

Es gibt gute und schlechte Fette, gute und schlechte Kohlenhydrate,
gute und schlechte Eiweiße.
Insofern darf man nicht einen dieser drei Grundstoffe per se bewerten!

Zu den guten Fetten zählt man: allgemein pflanzliche Fette, wie kaltgepresste Öle (Öle sind Fette!), Avocados und Fett in Nüssen.

Die schlechten Fette sind die tierischen Fette, tägliche Butter (Butter nur sehr sparsam einsetzen!), Margarine und Fett an Fleisch.

Es gilt also:
Gute Kohlenhydrate – Kohlenhydrate in Obst und Gemüse
Schlechte Kohlenhydrate – Mehl- und Getreideprodukte, Milcheiweiß wie im Quark, pflanzliches Eiweiß wie in Hülsenfrüchten und Nüssen, Eiweiß aus fettarmen Fleisch, besonders Eiweiß aus Fisch bestimmen die guten Eiweiße.
Schlechtes Eiweiß hingegen wäre das Eiweiß vom Schwein, Rind, etc. da sie Purin enthalten.